
Der Blick des Einbrechers
Zur Struktur von Einbruchshandlungen in Privathaushalte
Neue Juristische Monografien
Band 50
Das Buch beschreibt das Phänomen Einbruchsdiebstahl in österreichische Privathaushalte auf einer statistischen und auf einer interaktionstheoretischen Ebene. Aus Strafvollzugsakten und ExpertInneninterviews werden Tätertypen entwickelt; Interviews mit Haftinsassen erlauben die Rekonstruktion von Tatverläufen. Der Autor geht von der Überlegung aus, dass Einbruchsdiebstahl eine nahezu unmittelbare Interaktionsfigur darstellt, für deren Gelingen es notwendig ist, dass die Interaktionspartner einander physisch nicht begegnen. Daraus ergeben sich spezifische Handlungsprobleme, die in einem Handlungsschema modelliert werden. Auf Basis dieser Einsichten werden Präventionsmaßnahmen diskutiert, die sowohl technische als auch soziale Aspekte umfassen.

